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Ratgeber Brustkrebs

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07. Mai 2021
Für Brustkrebsbetroffene ist die Kommunikation mit der Familie, Freunden oder auch Arbeitskollegen nicht immer einfach.
  
21. April 2021
Wenn bei einer Brustrekonstruktion Implantate verwendet wurden, ist ein Wechsel dieser unabdingbar. Doch wann genau sollen die Implantate gewechselt werden?
  
01. April 2021
Worauf sollte man achten, wenn man schwanger ist und an Brustkrebs leidet? Wie verläuft die Behandlung weiter?
  
31. März 2021
Seit 2005 begleitet der Verein Horizonte Göttingen an Brustkrebs erkrankte Frauen. Der Verein bietet Unterstützung und eine Vielzahl an Angeboten.
  
24. September 2020
Als Claudia Hofmann mit 50 Jahren die Diagnose Brustkrebs erhält, entscheidet sie sich während der Chemotherapie niemanden zu sehen außer ihre engste Familie.
  

Die medizinische Bezeichnung für Brustkrebs lautet Mammakarzinom. Mamma steht für lateinisch weibliche Brust. Mit Karzinom werden bösartige Veränderungen von Zellen beschrieben. Brustkrebs lässt sich inzwischen meist gut therapieren, sodass die Prognosen für die Betroffenen gut sind. Etwa acht von zehn Betroffenen leben fünf Jahre nach Feststellung der Krankheit.

In Deutschland ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Doch auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Erste Symptome für Brustkrebs nehmen die Betroffenen meist im Rahmen einer monatlichen Selbstuntersuchung der Brust wahr. Das können z. B. Hautrötungen, eine veränderte Form der Brust, Schmerzen oder Verhärtungen sein.

Therapie Brustkrebs

Zur Therapie von Brustkrebs stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. In vielen Fällen ist eine Kombination der verschiedenen Therapiemethoden angezeigt. Meist ist eine Operation ratsam, in der das betroffene Brustgewebe entfernt wird. In vielen Fällen ist es möglich, dass brusterhaltend operiert wird.

Nach und vor einer Operation können Strahlentherapie und Chemotherapie, ggf. auch eine Kombination von beiden, in Betracht kommen. Vor einer Operation soll der Tumor verkleinert werden. Nach der OP sollen noch vorhandene Krebszellen zerstört werden. Liegt ein hormonabhängiges Tumorwachstum vor, kann auch eine (Anti-) Hormontherapie eingesetzt werden, um das Wachsen des Tumors zu verhindern.

Diagnose Brustkrebs

Für eine optimale Therapie ist eine frühe Diagnose wichtig. Da Brustkrebs in den Anfangsstadien meist keine Symptome verursacht, die auf die Erkrankung hindeuten kann, ist die regelmäßige Untersuchung der Brust beim Gynäkologen empfehlenswert. Daneben ist eine regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust angeraten.

Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, wird in erster Linie die Mammografie durchgeführt, um das Gewebe zu begutachten. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann, gerade bei jüngeren Frauen, infrage kommen. Zur Absicherung der Diagnose sowie um genauere Einschätzung des Tumors zu ermöglichen, wird meist mittels einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen und im Labor untersucht.