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Ratgeber Brustkrebs

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    Für die Beurteilung der Heilungschancen fallen mehrere Faktoren ins Gewicht. Wichtigstes Kriterium ist der Zeitpunkt der Diagnose. Konnte der Tumor frühzeitig entdeckt werden, so sind die Heilungschancen in der Regel gut. Wurde Brustkrebs in einem späten Stadium entdeckt und liegen Metastasen vor, so sind die Heilungschancen schlechter. Auch das Alter und der Gesundheitszustand der Patientin spielen bei der Beurteilung der Heilungschancen eine Rolle. Die Wahl der Klinik kann ebenfalls einen Einfluss auf die Heilungschancen haben. So geht die Therapie in einem zertifizierten Brustzentrum oft mit besseren Heilungschancen einher.

    Diagnose Brustkrebs

    Für eine optimale Therapie ist eine frühe Diagnose wichtig. Da Brustkrebs in den Anfangsstadien meist keine Symptome verursacht, die auf die Erkrankung hindeuten kann, ist die regelmäßige Untersuchung der Brust beim Gynäkologen empfehlenswert. Daneben ist eine regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust angeraten.

    Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, wird in erster Linie die Mammografie durchgeführt, um das Gewebe zu begutachten. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann, gerade bei jüngeren Frauen, infrage kommen. Zur Absicherung der Diagnose sowie um genauere Einschätzung des Tumors zu ermöglichen, wird meist mittels einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen und im Labor untersucht.

    Bei der Entstehung von Brustkrebs unterliegen die Zellen nicht mehr der normalen Zellteilung, sondern können sich als entartete Zellen laufend vermehren. Auch benachbartes Gewebe kann von den Krebszellen befallen sein. Über das Blut und die Lymphe können die Krebszellen in weitere Organe wandern und sich dort ansiedeln, d. h. Metastasen bilden.

    Zu den Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs zählt das Vorhandensein von einem der beiden sogenannten Brustkrebsgene (BRCA-Gene). Liegt eine solche Genveränderung vor, so ist das Risiko für die Entstehung erhöht. Auch der Hormonhaushalt kann einen Einfluss haben. Starkes Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel können zum Entstehen der Krankheit beitragen.